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Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Bis zu 40000 Menschen waren hier zwischen 1945 und 1990 inhaftiert – nach dem Mauerbau vor allem so genannte Republikflüchtlinge und Dissidenten. Der gesamte Haftkomplex von berüchtigten „U-Boot“-Keller bis zum ausgedehnten Vernehmertrakt war darauf ausgerichtet, die Häftlinge psychisch zu zermürben.

Die Gedenkstätte entstand an einem Ort, der auf keinem Stadtplan der DDR verzeichnet war. Er gehörte zu einem hermetisch abgeriegelten und strengstens überwachten Gebiet, in dem sich ab 1951 die zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit befand. Zuvor hatten hier die sowjetischen Besatzer zunächst ein Lager, später ein Untersuchungsgefängnis unterhalten.

Wie kein anderer Ort in Berlin erinnert die Gedenkstätte Berlin-Hohenschnhausen an die Ausmaße von Terror und Unterdrückung in der DDR.

Hier hatte ich Gelegenheit mit der Leica Foto-Akademie zu fotografieren.